Im Zeitalter der digitalen Medien sind wir konfrontiert mit Lügen, Fake News und Verschwörungstheorien: Bullshit ist überall. Der Begriff steht für all das, was falsch, irreführend oder einfach so dahergesagt ist. Mit der viralen Verbreitung von Bullshit, vor allem in den sozialen Netzen, gerät die Demokratie in Gefahr. Philipp Hübl erklärt, inwiefern uns Stammesverhalten und unkritisches Denken für Bullshit anfällig machen und warum uns die Fakten nicht egal sein dürfen. Er zeigt uns aber auch, wie wir resistenter, also widerstandsfähiger werden können, um uns zu schützen. Bullshit-Resistenz in der Tradition der Aufklärung bedeutet: »Die Verantwortung für die Wahrheit liegt bei jedem Einzelnen selbst.«

Photography by Juliane Marie Schreiber
ist Philosoph und Gastprofessor für Kulturwissenschaft an der Universität der Künste Berlin. Bis 2018 war er Juniorprofessor für Theoretische Philosophie an der Universität Stuttgart. Zuvor hat er an der RWTH Aachen und der Humboldt-Universität Berlin gelehrt, danach an der Universität der Künste Berlin. Im Sommer 2020 war er Fellow am Weizenbaum Institut. Er forscht in der Handlungstheorie, Philosophie des Geistes, Sprachphilosophie, Moralpsychologie und Wissenschaftstheorie.
Hübl ist Autor der Bücher „Die aufgeregte Gesellschaft“, „Bullshit-Resistenz“, „Der Untergrund des Denkens“ und des Bestsellers „Folge dem weißen Kaninchen … in die Welt der Philosophie“ sowie von Beiträgen zu gesellschaftlichen und politischen Themen, unter anderem in der Zeit, FAZ, taz, Welt, NZZ, Republik, Frankfurter Rundschau, auf Spiegel online, im Handelsblatt, Standard, Philosophie Magazin und den Onlineausgaben von El País und der Irish Times.
Veranstaltungsdetails
• Datum: Mittwoch, 15. April 2026, 19:15 Uhr
• Ort: Academic Gateway, Löwenstrasse 17, 8001 Zürich
• Eintritt: frei