Skeptische Randnotiz: Ein Kantonsspital kommuniziert mit Krähen

Marko KovicBlog1 Comment

Das Kantonsspital Aarau hat ein Problem: Krähen.

In diesem langanhaltenden Konflikt hat keine der Parteien, weder das Kantonsspital noch die Krähen, nachgegeben. Die Situation hat sich mit der Zeit verhärtet.

Um zu verhindern, dass der Konflikt endgültig eskaliert, hat das Kantonsspital den weisen Beschluss gefasst, professionelle Mediation zur Hilfe zu ziehen: Eine Tierkommunikatorin1.

„Kräh, kräh! Kräh!“ („Tierkommunikation ist *kein* Humbug! Wirklich nicht!“)

Die Tierkommunikatorin hat den Konflikt im Nu lösen können. Wie bei den meisten Konflikten liegt der Quell der Querelen in einem Mangel an Kommunikation: Das Kantonsspital hat die Krähen bloss missverstanden – diese haben sich nur mit den besten Absichten beim Spital angesiedelt, um nämlich „Emotionen zu lösen“, die beim Spital „gehäuft auftreten“.

Der Einsatz einer Tierkommunikatorin ist eindeutig rational und fernab jeder Esoterik – dem Kantonsspital Aarau gebührt Respekt für diese bedachte Aktion. Es bleibt nur zu hoffen, dass der Einsatz solcher hochwirksamen, rationalen Methoden nicht nur für das Krähen-Konfliktmanagement eingesetzt wird. Schliesslich wären auch die Patientinnen und Patienten im Spital selber sicherlich froh, Menschen mit übersinnlichen Fähigkeiten würden ihre Gebrechen wegzaubern.

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References

  1. „Kantonsspital Aarau setzt auf friedliche Koexistenz“. SRF Newshttps://www.srf.ch/news/regional/aargau-solothurn/kantonsspital-aarau-setzt-auf-friedliche-koexistenz

One Comment on “Skeptische Randnotiz: Ein Kantonsspital kommuniziert mit Krähen”

  1. Ok, erster April ist nicht mehr.
    Der Link geht auch nicht zum Postilion. Da wird Satiere wieder mal von der Realität überholt.

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